Tag: Lebensmittel
Die Zeit – Nachgesalzen » Todgeweihte Feldbiene
by Majoran on Aug.15, 2008, under Geplapper
Die Zeit – Nachgesalzen » Todgeweihte Feldbiene.
Wer das liest wird vielleicht auch verstehen, warum ich versuche auf jegliche Chemischen Keulen zu verzichten.
Keine Sorge, verteidigt sich die Gift-Firma, wir sind bereits dabei, eine Notlösung zu finden, wenn wir die Honigbiene ausgerottet haben, entwickeln wir chemische Hormone. Solche Hormone gaukeln der Blüte vor, bestäubt worden zu sein. Diese »Jungfernfrüchtigkeit« erzeugt dann Früchte ohne Samen. Bei Melonen ist das schon gelungen, Versuche mit Tomaten, Birnen und Äpfeln laufen.
Irgendwann packen wir uns dann nur noch Tabletten auf den Teller. Super ihr daemlichen Spacken
Rettet den Mont Vully Kaese
by Majoran on Aug.15, 2008, under Geplapper
Ich habe den Kaese noch nicht probiert, vielleicht mag mir also mal jemand ein Stueck schicken, aber was dieser Kantonschemiker da macht oder machen will ist bescheuert. Ich weiß also nicht ob mir der Kaese schmeckt, ist aber auch egal denn grundsaetzlich bin ich fuer das Retten von Lebensmitteln. Nee moment hoert sich komisch an. Also ich bin gegen das Verbieten von Lebensmitteln. Nein ist nicht ganz richtig, denn so Genmanipulierte Mist sollte schon verboten werden.
Ach ihr versteht schon, also einfach auf folgenden Link klicken und die Petition unterzeichnen.
2 Jahre Wiesbaden
by Majoran on Jun.08, 2007, under Geplapper
Bis vor 2 Jahren wohnte ich noch in Malchow, einer Kleinstadt in Mecklenburg /Vorpommern. Ich wohnte direkt am See. Hatte wirklich nur 20 Meter von meiner Haustür bis zum Wasser. Ich wohnte sehr schön und auch die Arbeit machte Spaß. Es kündigten sich Veränderungen an im Hotel, die ich nicht unbedingt so gut fand und auch sonst packte mich nach 1,5 Jahren ein wenig das Fernweh. Das ist irgendwie normal bei mir glaub ich. Nach einer gewissen Zeit brauch ich wohl einfach Veränderungen.
Ich machte mich also auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber und aus privaten Gründen paßte mir das auch ganz gut und suchte einen Job im Bundesland Hessen. Erst hatte ich ein Angebot in einer Stadt die zu den Privaten Gründen eigentlich hervorragend paßte, allerdings hatte ich kein gutes Gefühl beim Vorstellungsgespräch. Ich suchte daher weiter und wurde in Wiesbaden fündig. Das Vorstellungsgespräch brachte ich ohne größere Probleme hinter mich und der erste Eindruck stimmte auch. Das passte zwar nicht ganz so gut für die angesprochenen Gründe, war aber immer noch besser als Malchow vorher.
Die Wohnungssuche war gar nicht so einfach. Man sagte mir zwar beim Vorstellungsgespräch zu das ich notfalls auch mal ne Woche im Hotel wohnen kann bis ich eine Wohnung gefunden habe. Daraus wurde dann aber als ich es benötigte nicht mehr. Warum kann ich nicht beurteilen. Dass das Hotel ausgebucht war zu der Zeit stimmte jedenfalls nicht, aber das stellte ich ja auch erst fest als es egal war.
Ich hatte meine Möbel alle in Malchow dem Nachmieter überlassen und hatte daher nicht viel Gepäck mitzunehmen. An einem Donnerstag, 4 Tage vor meinem ersten Arbeitstag, suchte ich immer noch nach einer Unterkunft. Ich fand eine Anzeige das ein Mitbewohner in einer Wohngemeinschaft gesucht wurde und rief an. Glücklicherweise war der Platz noch zu haben und so sagte ich kurzerhand zu, denn so langsam hatte ich schon Angst das ich die erste zeit im Auto schlafen muß.
Ich reiste am Samstag an mit ein paar Klamotten zum anziehen, meinem Computer und einer Matratze. Den Rest wollte ich später bei meinen Eltern abholen. Mein Vectra Caravan den ich damals besaß, hatte zwar eine Menge Stauraum, aber so viel eben auch nicht. Als ich ankam stellte sich raus das ich den PC noch gar nicht hätte mitbringen brauchen. Der DSL-Anschluss der in der Suchanzeige angepriesen wurde, war noch gar nicht freigeschaltet. Es waren außer mir 2 weitere Bewohner in der WG und die waren verwandt. Der eine war der Cousin vom andern.
Ich glaub nicht das es daran gelegen hat, aber so richtig bildete sich keine Gemeinschaft. Ok wir haben uns nicht so häufig gesehen, da ich eben immer im Spätdienst war, während der eine studierte und der andere irgendwo schaffte. Das störte mich aber gar nicht. Ich fühlte mich in der WG nicht wohl und war froh wenn ich meine Ruhe hatte. Ich verzog mich also immer in mein Zimmer und hab die Wohnungsanzeigen duchforstet oder spielte Solitair. Ich hatte ein paar Besichtigungstermine und fand dann auch die vermeintlich richtge Wohnung für mich. So konnte ich dann nach 2 Wochen aus der WG ausziehen und mit Sachen, Computer und Matratze in meine eigene Wohnung einziehen. DSL gabs in der Wg zu diesem Zeipunkt übrigens immer noch nicht. Nach und nach richtete ich mich ein. Ich holte meine restlichen Sachen bei meinen Eltern ab und bestellte jeden Monat ein paar Möbel, bis ich alles zusammen hatte was ich benötigte.
Ein neuer Job, eine neue Stadt. Es fühlte sich ein wenig an wie ein neues Spielzeug und so surfte ich auf einer kleinen Glückswelle. Ich war begeistert von den vielen kleinen Lebensmittelläden die von Türken, Arabern und anderen betrieben werden. Das war das Paradies für mich. Es gibt da so viel Lebensmittel die ich in Malchow nichtmal im Supermarkt bekam und ich konnte viele leckere Sachen für mich kochen.
Mit meiner Arbeit war ich auch sehr zufrieden und meine Kollegen waren alle nett. Na ja ein paar Ausnahmen gibt es, aber das ist ja überall so. Im Großen und ganzen bin ich das immer noch, aber dazu später.
Trotzdem war das “neue Spielzeug” schnell abgenutzt, nicht nur weil mich langsam der Alltag einholte. Ich wurde irgendwie nicht richtig warm mit dieser Stadt. Das hat sich bis heute nicht geändert. Warum das so ist weiß ich auch nicht und möchte darüber auch keine Vermutungen anstellen. Die Stadt selbst ist für mich ne ganz normale Stadt. Ich finde sie nicht hässlich aber auch nicht gerade besonders schön. Vielleicht war ich aber auch nur noch nicht in der richtigen Ecke.
Bis auf ein paar Ausnahmen (nur Kollegen und mein Gemüsehändler) kann ich mit den Menschen in dieser Stad auch nicht viel Anfangen. Ich bin aber auch nicht gerade der Mensch der auf jeden zugeht und ihn Anspricht. Mal nebenbei gesagt, ich habe noch nie so viel verückte und Psychisch kranke Menschen in einer Stadt gesehen, wie hier in Wiesbaden. Nicht mal in Berlin und das ist mindestens 5 mal größer. Ehrlich, ihr müßt nur mal durch die Innenstadt gehen.
Ich wohne und arbeite jetzt seit 2 Jahren in dieser Stadt und so lange habe ich es noch nie in einem Hotel und einer Stadt ausgehalten. Das Fernweh oder besser der Wunsch auf Veränderung ist aber auch schon wieder eine Weile da. Jetzt wo sich die oben angesprochenen Privaten Gründe sozusagen in Luft aufgelöst haben, wäre eigentlich der richtige Zeitpunkt die Zelte wieder abzubrechen. Finanziell kann ich mir einen Umzug aber momentan nicht leisten, ich brauch nicht mal drüber nachdenken.
Den Arbeitgeber wechseln wäre auch eine Veränderung, aber das möchte ich nicht. Die Arbeit macht nämlich glücklicherweise noch Spaß und auch mit den meisten Kollegen verstehe ich mich wunderbar. Also entweder Ganz oder gar nicht. so bleibt also nur weiter durchhalten.
links for 2007-01-04
by Majoran on Jan.05, 2007, under Geplapper
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Sollen leckere Kekse sein.
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Haha finde ich ja viel besser als das Original. Ist doch langweilig wenn die immer alles zerkleinern.
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Danke das hat mich jetzt auf den Boden der Tatsachen geholt. Ich brauch keinen Mac wie ich es mir eine Zeit lang eingeredet habe.
Beim Schwanzvergleich am Flughafen, wenn alle ihre Klappcomputer auspacken müssen, stehe ich mit meinem 17 Zoll Laptop immer -
Too lazy to explain Plazes to your friends? Or maybe you didn´t explore that one cool feature yet? Peter Ruckavina, Plazes Evangelist from Charlottetown, Canada, has now made an effort to bring Plazes in all it´s richness to you from a user´s perspecti
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Suchmaschine die Screenshots der Seiten anzeigt statt Textergebnisse
Finde ich ganz nett.
Manche Hummer sind Linkshänder
by Majoran on Dez.25, 2006, under Geplapper
Es mußte Hummersalat zubereitet werden und so zeigte ich dem Azubi wie man einen Homarus aufbricht um an das Fleisch zu kommen. Einer reichte natürlich nicht, also brach er noch etliche auf und entnahm das (meiner Meinung nach überbewertete) Hummerfleisch. Flusskrebse schmecken mir persönlich viel besser, aber darum soll es jetzt gar nicht gehen.
Wie der Azubildende also einen Chitinpanzer nach dem anderen aufbrach, kam eine andere Auszubildende (nicht zur Köchin) zufällig durch die Küche. Oh das sind Hummer oder? Was macht ihr denn mit denen? – Fragen wurden gestellt und beantwortet.
Dann fragte sie was wir mit den restlichen Schalen denn passiert. Ich sagte das wir diese wegwerfen, da wir momentan keine weitere Verwendung haben dafür. Daraufhin fragte sie mich erfreut, ob sie sich denn ein paar mitnehmen kann.
Verwundert sagte ich ja wenn sie möchte, kann sie das tun. Natürlich fragte ich auch gleich nach dem Grund. Die sehen so cool aus, die hätte sie gerne als Deko für ihre Badewanne.
Ok, sagte ich etwas angewiedert, aber die mußt du noch richtig sauber machen und den Panzer noch mal abkochen. Dekorieren von Wohnungen mit kleinem SchnickSchnack, ist wie Fenster mit Gardienen zuhängen, ein Frauending, das ich nie wirklich verstehen werde. SchnickSchnackzeugs ist nur ein Staubfänger und Jalousien sind auch viel praktischer.
Ah gut, sagte sie, kann ich dann ja einfach in meinen Wasserkocher werfen.
In dem Moment glaubte ich auch ihre Aussage, dass sie nicht mal Rührei zubereiten kann.
Sie vergaß dann aber das Zeug abzuholen und wir haben es entsorgt. Ich wollte meinem Chef jedenfalls nicht erklären warum da noch Reste von den Hummern rumstehen.
Außerdem gibt es auch Plastikhummer zu kaufen.
Notiz an mich: Es wird nie passieren, aber für den unwahrscheinlichen Fall das doch: KEINEN Tee oder Kaffee annehmen. ;)


