Archive for Juli, 2006
Neues Design?!?
by Majoran on Jul.31, 2006, under Geplapper
Braucht thiema.com ein neues Design? Die Frage beschäftigt mich seit gestern.
Lust hätte ich irgendwie schon, andererseits hab ich mich so an das theme gewöhnt. Dann wäre da noch die ganze Arbeit. Ja macht ja auch spaß aber will ich das? Ich kann mich nicht entscheiden also macht ihr das.
also einfach in der Sidebar mit abstimmen und wenn es möglich ist hier auch noch ein Kommentar abgeben.
Gewinne??? höre ich euch gleich wieder rufen! Gieriges Pack! Schaun mer mal. Vielleicht laß ich mir was einfallen.
Die Umfrage läuft bis zum 31.8.2006 ! Mitmachen ist Pflicht erwünscht.
Hoch das Röckchen, rein das Stöckchen! ;)
by Majoran on Jul.31, 2006, under Geplapper
Sagt man doch aber naja ich hab kein Röckchen und mag keine Stöckchen aber hier machen wir mal eine Ausnahme.
Der Arnold hat mir das Stöckchen in den Briefkasten geworfen und da hab ich es heute vorgefunden als ich aus dem Urlaub zurück kam.
Der Querdenker hats mir heute (4.August) noch mal zugeschickt. Darum bitte auch mal das Stöckchen anschauen.
Also hier isset:
1. Warum bloggst du?
Weil es mir Spaß macht, weil ich eine Meinung habe, weil ich mir manchmal was von der Seele schreiben will, wieso? wieso? Wieso? Man kann nicht immer alles begründen aber es ist für mich die perfekte Weiterentwicklung von dem, womit ich 2001 begonnen habe
2. Seit wann bloggst du?
Seit 2001 habe ich thiema.com, erst war es so eine ganz normale erste Homepage wie viele sie hatten, 2002 fing ich mit etwas an was in die richtung von bloggen ging, aber erst 2004 konnte man es wirklich bloggen nennen, erst bei blog.de dann später mit wordpress
3. Warum lesen deine Leser deinen Blog?
hmm da muß man meine Leser fragen, kann icht nicht sagen
4. Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf deine Seite kam?
Tomtom und nokia n70
aber die vorletzte Suchanfrage war besser
Handzeichen fick dich
5. wm-songs auflistung 2006
Davor habe ich mich erfolgreich versteckt
6. Welcher deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Oh viele aber ich hab die Hoffnung das sie irgendwann im Gefrierfach entdeckt werden.
Die anderen Blogs
1. Dein aktueller Lieblings-Blog?
Ich bevorzuge keines, ich mag alle die ich lese. Kann man sowieso nicht sagen welches besser ist, jedes ist schließlich anders
2. Welchen Blog hast du zuletzt gelesen?
Ganz viele hab die im Urlaub liegengebliebenen feeds gelesen
3. Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert
156
5. An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
Also Jörg muß und die anderen 3 vergebe ich an die, die gerne wollen. Karsten hat ja eine Holzallergie
Wird sich aber trotzdem durchbeißen. Also Stöckchen 2 geht an Werkstattmeister Karsten.
Update:
Warum Frage 4 zu den anderen Blogs fehlt, weiß ich aber nicht. (siehe Kommentare)
Zwei Stöckchen sind noch da und ich erklär jetzt noch mal ganz kurz wie ihr vorgeht. Das ist ja schließlich kein X-beliebiges Stöckchen. Mit dem Stöckchen wird Aufforstung betrieben und es soll mal ein beachtlicher Baum entstehen.
Jeder der will nimmt sich also die Stöckchen von mir. Übrigens ich bestimm morgen einfach noch 2 die eins bekommen wenn sich hier nichts tut. Ihr wißt ja wie das läuft mit dem freiwillig melden.
Also Stöckchen nehmen im Beitrag erwähnen das es von mir kommt, dann zu dieser Seite gehen. Alle Daten eingeben. Die erforderliche ID ist 1324! Achtung die folgende Seite genau anschauen, da erfährst du nämlich deine ID, also nicht so schnell durchklicken wie ich. Und das war es dann auch schon. Trackbacks nicht vergessen, aber das wissen wir ja alle.
Nokia N70 im Alltagseinsatz – Teil 7 – Fazit
by Majoran on Jul.30, 2006, under Geplapper
Obwohl ich eigentlich eine Zeitlang immer sagte ich will kein Nokia mehr, bin ich doch ganz angenehm überrascht und bereue es nicht das ich beim N70 zugegriffen habe.
Das schöne am N70 ist für mich, dass ich immer noch neues entdecke und Funktionen kennenlerne von denen ich bisher nichts wußte.
Es war damals nicht ganz oben auf meiner Wunschliste als ich darüber nachgedacht habe welches Gerät ich mir zur Vertragsverlängerung kaufe. Meine Wahl sollte eigentlich auf das Nokia N80 oder das Sony Ericsson P990i fallen. Letzteres war auf Platz 1 meiner Wunschliste aber beide Geräte waren damals noch nicht lieferbar, so suchte ich mir das N70 ein bißchen Hals über Kopf aus.
Mein Hirn schaltet ab wenn es um neues Männerspielzeug geht.
Vor allem war mir wichtig, dass ich mit dem neuen Handy relativ gute Bilder machen kann. Meine Digitalkamera (Sony Cybershot DSC-P52) will und kann ich nicht immer mit dabei haben. UMTS sollte das Gerät beherrschen damit ich recht schnell surfen kann falls ich es mal muß. Bei meiner Vertragsverlängerung konnte das alles jedenfalls nur das N70.
Auch das Design ist mir immer ein bißchen wichtig und ich finde das N70 kann sich sehen lassen.
Auch wenn mir bis jetzt bei jedem Handy irgend etwas nicht gefiel oder zusagte, sind meiner Meinung nach die Geräte von Nokia und Sony Ericsson, zumindest momentan, dass Maß der Dinge. Aber mal ehrlich, wessen Handy hat wirklich alles das, was der Besitzer sich wünscht? Irgend etwas könnte immer besser sein. Von anderen Herstellern würde ich mir momentan jedenfalls nichts zulegen.
Sicher kann man denjenigen Recht geben, die sagen das bestimmte Funktionen langsam starten aber für mich ist das eher Zweitrangig. Jeder hat nun mal andere Prioritäten.
Ich glaube das N70 war eines der ersten Geräte der N-Serie von Nokia, vielleicht waren einige Dinge noch nicht so ausgereift. Ich würde gerne mal ein N80 testen um zu sehen ob da zum Beispiel schon einiges besser ist, verschoben wurde die Veröffentlichung ja oft genug.
Wie schon geschrieben wollte ich nach meinem Urlaub eh zum nächsten Nokia Shop und mir die neueste Software holen, vielleicht ist da ja schon vieles besser was wir jetzt noch bemängeln. Allerdings muß ich wirklich sagen das Siemens es hier besser gelöst hat. Die neueste Software konnte man sich bei Siemens selbst aufs Telefon laden. Ist das jetzt eigentlich immer noch so nach dem BenQ den Mobilen Bereich von Siemens übernommen hat?
Aber kommen wir noch mal zum N70 zurück. Was ich ganz vergessen habe zu erwähnen ist das Telefonieren. Neben den vielen Funktionen die das N70 beherrscht, kann man erstaunlicher weise auch noch damit telefonieren. Ich bin bei Vodafone und telefoniere somit im D2 Netz und das schon seit ungefähr 10 Jahren. Außer den Alljährlichen Ausfällen zu Silvester und dem neuen Jahr hatte ich eigentlich auch noch nie Probleme beim telefonieren. Wenn ich telefoniere und ich telefoniere relativ oft. dann verstehe ich meine Gesprächspartner sehr gut und ich denke mich versteht man auch ganz gut, zumindest kamen noch keine Beschwerden.
Ich denke aber, dass man das heutzutage gar nicht mehr so erwähnen muß. Bis auf einige wenige, sollten in der heutigen Zeit alle Geräte hervorragende Sprachqualität bieten. Wenn hier Mängel auftreten, sollte das wohl eher am Netzanbieter liegen.
Was ich zum Schluß noch erwähnen möchte ist die gute Verarbeitung vom N70. Ich kann hier natürlich nur für das von mir genutzte Gerät sprechen. Das N70 macht nicht nur einen stabilen Eindruck, es ist auch sehr stabil. Auch die Schutzkappe für die Kameraoptik läßt sich leicht und nicht hakelig hin und her schieben. Trotzdem geht diese aber nicht bei jeder Bewegung von allein auf. Einziger Kritikpunkt hier ist die fehlende Staubschutzkappe für die Anschlussbuchsen von USB und Ladekabel, das hatte ich aber schon erwähnt.
Zusammengefasst bin ich mit dem N70 sehr zufrieden, dass was mir wichtig war beherrscht es ohne Probleme. Mit der Langsamkeit hab ich keine Probleme, so langsam finde ich es nicht. Das starten ist bei mir zwar extrem langsam aber ich schalte mein N70 ja eh selten aus und nach dem Softwareupdate ist das dann wohl auch behoben.
Ansprüche an so ein Gerät, sind genauso verschieden wie Geschmäcker. Es muß also jeder selbst entscheiden was er von dem Gerät hält, erwartet und letztendlich bekommt.
Ich bereue den Kauf nicht und kann das N70 nur weiter empfehlen
Nokia N70 im Alltagseinsatz – Teil 6.2 – Tolles TomTom. Solange man es nicht braucht
by Majoran on Jul.28, 2006, under Geplapper
Geschrieben von Sebas
TomTom war ja überhaupt der Grund für mich, mir Ende letzten Jahres das N70 zuzulegen. Ich bin ja bekanntlich ein viel reisender Mensch und so dachte ich mir, sei es ein schönes Feature, mittels Handy jederzeit eruieren zu können, wo ich mich befinde.
Die Erfahrung zeigte schnell, dass ich ein Navigationssystem eigentlich nicht brauche. Nie ergab sich eine wirkliche Notwendigkeit, es zu nutzen. Dafür eignet sich TomTom ganz ausgezeichnet für die Überwachung von Taxi-Fahrern. Folgen Sie der vom Navi empfohlenen Strecke? Und wenn nicht – ergibt sich eine andere Kilometerzahl? Denn natürlich kann das mobile TomTom alles, was die Großen auch können.
Aber von vorn. Wer sich vom N70 navigieren lassen möchte, benötigt dreierlei. Zum einen ein N70. In diesem eine ausreichend große Speicherkarte (wird von TomTom dankenswerter Weise direkt mitgeliefert), darauf die Software und zu guter Letzt einen kleinen GPS-Empfänger von der Größe einer Streichholzschachtel. Empfänger und Telefon kommunizieren via Bluetooth.
Die Installation gestaltet sich denkbar einfach. Karte einschieben, den Installationshinweisen folgen, online registrieren, Code eingeben und so weiter. Nichts, was man heute nicht sowieso ständig machen muss. Eine GEZ-Anmeldung ist komplizierter, teurer und ärgerlicher.
Gemeinsam mit dem Start der Software empfiehlt sich auch das Einschalten des kleinen Empfängers. Die erste Tücke. In der Regel weiß das N70 recht schnell, dass der Empfänger da ist und der wiederum findet binnen Sekunden sein Satelliten-Signal. Wofür im Übrigen keine Sichtverbindung notwendig ist. Das heißt: Das Navi funktioniert auch, wenn der Empfänger auf dem Rücksitz eines Taxis liegt. Oder in der Jackentasche. Aber dazu später mehr.
In der Regel also. Denn ausgerechnet bei den wenigen Malen, in denen ich das Navi wirklich gebraucht hätte, versagte die Kommunikation zwischen Telefon und GPS-Empfänger. Ursache unbekannt. Lösung unbekannt. Das Handy begriff einfach nicht, dass der Empfänger da ist. Neustart hier, Neustart da… Irgendwann lief es. Zufallsprinzip kann man das nicht nennen, denn bislang funktionierte es immer genau dann nicht, wenn es wichtig war.
Bleiben wir also bei den unwichtigen Momenten. Der Taxi-Fahrer-Überwachung zum Beispiel. Wie beim Großen, weiß mein TomTom nach einigen Sekunden bis wenigen Minuten, wo ich mich befinde. Ratzfatz kann ich nun die Zieladresse eingeben. Dabei kennt die Software 98 Prozent aller Orte und Straßen. Nach jeder Buchstaben-Eingabe verringert sich die Zahl der möglichen Adressen, die Auswahl geht dann recht flott.
Aber das Navi will mehr als nur eine Adresse. Schnellste Route, kürzeste Route, Autobahnen vermeiden, Fußgänger-Route, Fahrrad-Route und begrenzte Geschwindigkeit – das sind die Optionen. Nach Auswahl errechnet die Software blitzschnell den gewünschten Weg, die Kilometerzahl und die voraussichtliche Reisedauer.
Nun kann ich mir die Route in vielerlei Optionen anzeigen lassen. 3D-Karte, 2D-Karte, Pfeile blabla… Alles geht.
Und natürlich auch verbal. Männerstimme, Frauenstimme… Und das in nahezu allen Sprachen. Ich habe mich für die deutsche Sprach-Domina entschieden. Wobei sich im Taxi natürlich empfiehlt, die Stimme auszuschalten. Das Dumme: Das muss man bei jedem TomTom-Neustart wieder tun. So habe ich schon manchen Taxi-Fahrer unangenehm berührt, weil mein Telefon ihn plötzlich anherrschte, wo er lang zu fahren habe.
Der zweite große Einsatz in meinem Fall ist die „Fußgänger-Route“. Als passionierter Läufer lasse ich mich seit einigen Monaten von meiner Hosentasche durch die Straßen führen.
Dem oft neben mir herlaufenden Herzmädchen ist das recht unangenehm. Sie lernt lieber Stadtpläne auswendig.
Ich aber mag es, mich aufs Schlendern und Schauen konzentrieren zu können, während mir das Handy aus der Tasche den Weg zuruft. Einzig störend hier: Das Herzmädchen, dass es einfach nicht schafft, 50 Meter vor der nächsten Kreuzung mal kurz still zu sein, damit ich höre, ob es rechts oder links weiter geht.
Wer den Text bis hierhin ausgehalten hat, soll nun auch belohnt werden. Denn der besondere Coup des TomTom ist der Folgende:
Die Software kennt nicht nur Orte und Straßen. Sie verfügt überdies über ein riesiges Wissen über die Standorte von Kinos, Einkaufszentren, Kirchen, Restaurants, Parkhäusern, Touristenattraktionen, Apotheken, Ärzten, Autohändlern, Bahnhöfen, Bibliotheken, Autowerkstätten, Tankstellen, Eislaufbahnen, Fährenterminals und vielen anderen in bestimmten Situationen nützlichen Orten.
Und der Coup im Coup – TomTom kennt oft auch die entsprechenden Telefonnummern. In der Praxis sieht das dann also so aus: Ich stehe in einer fremden Stadt und habe Hunger. Ich starte das Navi. Mit Chance funktioniert es und weiß, wo ich stehe. Ich klicke auf Restaurants, TomTom listet mir alle Restaurants der Umgebung inklusive Entfernungsangabe auf. Ich wähle, TomTom zeigt mir die Nummer, ich rufe an, mache den Tisch klar und lasse mich vom Handy hinführen. Sensationell.
Und da Testberichte ja nur allzu oft sehr männerlastig sind, will ich nicht unerwähnt lassen, dass TomTom auch Aldi- sowie H&M-Filialen sowie jede Menge anderen Shopping-Kram kennt. Auf diese Weise wollte ich dem Herzmädchen mein neues Spielzeug einst nahe bringen, das von ihr nur belächelt wurde. Gelungen ist das nicht. Denn zugegebener Maßen, ist die Software doch recht grob. Sie führte uns zwar zu einem H&M. Und das an einem Tag, an dem das Herzmädchen „ganz dringend“ neue Klamotten brauchte, weil der Kleiderschrank ja „so leer“ sei. Es handelte sich jedoch um einen Baby-H&M, für dessen Sortiment wir zu diesem Zeitpunkt keinen Bedarf hatten. Auch hier versagt TomTom also wieder genau in den wichtigen Momenten.
Dennoch – alles in allem tut das Ding seine Arbeit ganz passabel. Und wollte ich alles auflisten, was diese Software mit Ihren rund 250 MB zu leisten in der Lage ist, wäre der Text fünfmal zu lang. Zehnmal, wenn ich auch noch jede Services beschreiben wollte, die man für ein bisschen Zuzahlung auch noch haben kann (Wetter, Staumeldung, Baustellen-Anzeige etc. pp.). Nun mag man mir zurufen, ich solle mich halt kürzerfassen und nicht so viel drumherum labern. Da aber sage ich: Er wäre trotzdem fünfmal so lang. Ich habe es in einem halben Jahr nicht geschafft, alle Features zu nutzen. Es sind zu viele. In Wahrheit braucht man die natürlich höchst selten. Aber es ist gut, sie in der Hosentasche zu wissen.
Nokia N70 im Alltagseinsatz – Teil 6.1 – Wie man mit dem Handy Bilder in seinem Wordpressblog postet. Von unterwegs
by Majoran on Jul.28, 2006, under Geplapper
Geschrieben von Arnold
Mario hat mich gebeten, ein Tutorial zu schreiben.
Der Bitte komme ich gerne nach.
Wordpress bietet meines Wissens nach nur zwei Möglichkeiten, Einträge zu erstellen: Mit dem Backendeditor, oder per Import durch Email. Beides scheidet aus, wenn man mit dem Handy unterwegs ist. Ich vermute mal, dass das Backend nicht auf ein Handydisplay passt, und von den Kosten für die Nutzung von GPRS oder HSCSD oder UMTS oder sonstigen Datendiensten der Mobilfunkanbieter reden wir lieber auch nicht. Die Emailfunktion von Wordpress funktioniert erstens nicht mit Bildern, und zweitens muss eine bestimmte URL aufgerufen werden, die Wordpress veranlasst, „seine“ Emails abzurufen.
Aber trotzdem bleiben wir bei Email. Jedes Fotohandy kann auch Emails verschicken, und die Kosten hierfür halten sich in Grenzen. Bei einigen Providern werden MMS bzw. Emails pauschal abgerechnet, somit spielt die Größe der Bilder in diesen Fällen keine Rolle.
Nur wie bekommt man die Email als schönen Eintrag ins Wordpress?
Mit dem Foto-Hosting-Dienst www.flickr.com

Und zwar so:
Schritt 1: Flickr Account anlegen
Für dieses Tutorial lege ich einen neuen Flickr-Account an. Kostet ja nichts. Wer schon einen hat, gehe weiter zu Schritt zwei

Leider wurde Flickr vor einiger Zeit von Yahoo! gekauft, weswegen man zum Anmelden eine Yahoo-ID anlegen muss. Früher war das alles unbürokratischer.


Nachdem man alle erforderlichen Angaben nach Belieben ausgefüllt hat, geht man zurück auf die Startseite von flickr.com und klickt auf „Sign in“, danach auf“ Sign in using your Yahoo-ID“ Fertig ist der Flickr-Account. Für den Rest des Tutorials benutze ich meinen schon bestehenden Account.

Schritt 2: Wordpress neuen Benutzer anlegen.
Dazu geht man im Wordpress-Backend auf „Benutzer“ und dann auf den Unterpunkt „Autoren und Benutzer“. 
In das Formular „Neuen Benutzer hinzufügen“ kommen dann die Daten für einen Benutzer, der nur von Flickr.com genutzt wird. Ich nenne den der Übersichtlichkeit auch einfach flickr. (Wer sein Wordpressblog so gestaltet hat, dass zu jedem Beitrag der User angezeigt wird, kann den angezeigten Namen nachträglich editieren, indem er den Benutzer „flickr“ bearbeitet und einen anderen Nickname vergibt.) 
Mit einem Klick auf „Benutzer hinzufügen“ wird der neue Benutzer erstellt und erscheint oben in der Liste. Dann sollte man noch den Haken vor dem Benutzernamen Aktivieren und dem Benutzer nur Rechte als „Author“ gegeben werden. Sicher ist sicher.
Schritt 3: Flickr blogging einrichten.
Zurück bei Flickr klickt man auf „You“ und dann „Your Account“.

In der nachfolgenden Seite scrollt man runter zu „Blogging – Your Blogs“.

Dann klickt man auf „Set up your Blog“ und man erhält eine Seite mit einem Aufklappmenü, das eine Menge Blosysteme enthält. Ich nehme natürlich Wordpress.

Jetzt kommt das einzig komplizierte: Die Daten des Blogs eintragen. Im Wordpressverzeichnis befindet sich eine xmlrpc.php Datei, und den Pfad dorthin muss man hier angeben. In meinem Fall ist das http://blog.flachsauger.de/xmlrpc.php
Benutzername flickr und passwort (das ist der Benutzer, den wir in Schritt 2 angelegt haben).

Danach noch einmal die Details bestätigen, und dann sieht es etwa so aus:
Wir klicken natürlich gleich auf „create a custom posting template“. Ich habe das zweite Template ausgewählt, und bei Customize die Zeile „originally uploaded by…“ rausgeschmissen. Rudimentärste HTML-Kenntnisse reichen dafür aus. Wer die nicht hat, muss halt mit einem vorgegebenen Flickr-Template leben. ;-) Ist aber auch nicht weiter tragisch.
Ab jetzt gibt es unter „Your Account / Blogs“ eine Auflistung, die einen Eintrag enthält:
Man kann jetzt auf „Test Post“ klicken, um zu schauen, ob alles funktioniert. Danach hat man halt einen Eintrag im Blog, den man wieder löschen muss.
Schritt 4: Vom Handy zu Flickr ins Blog.
Bisher haben wir nur die Möglichkeit geschaffen, Fotos, die sich bei Flickr befinden, in unseren Blog einzufügen. Dafür gibt es über den Bildern jetzt den Button „Blog this!“
Um die Bilder vom Handy nach Flicker zu bekommen, nutzen wir die Emailfunktion von Flickr. Dazu geht man auf „You – Your Account – Blogging – Uploading photos to your Blog by Email“.
Das führt einen zu einer Seite, in der man auswählen kann, welche Fotogröße für den Blog verwendet wird.
Wer will, kann gleich die medium nehmen, ansonsten den Thumbnail, die Bilder werden im Blog immer zu dem Foto bei Flickr verlinkt.
Bei der Option unten empfehle ich „Yes, please“, das bewirkt, dass der Text der Email als Beschreibung des Fotos genutzt und auch im Blog verwendet wird. Nach einem Klick auf save bekommt man eine individuelle, einzigartige Emailadresse gezeigt (etwa beispiel@photos.flickr.com) an die man jetzt seine Emails verschicken kann. Wichtig ist aber: diese Fotos landen nur bei Flickr. Sollen die Fotos in den Blog, dann ist die Email unten wichtig: beispiel2blogs@photos.flickr.com

Nun mailt man einfach das gewünschte Bild als Emailanlage (kann ja vermutlich jedes Fotohandy) an die genannte Adresse.
Der Betreff der Email erscheint als Titel des Blogeintrags, der Text (je nach Template) unter dem Bild. Fertig.



