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Die Jugend von heute tzzzz - Das konnten wir uns damals so nicht erlauben!

Von Majoran am Saturday, 25. February 2006, u02 11:55
Abgelegt unter Erlebt, Gedanken

Diesen Ausspruch hat man selbst als Jugendlicher öfter gehört und dachte genervt “jetzt geht das schon wieder los”. Aber jetzt im fortgeschrittenen Alter von 28 Jahren muß ich sagen, ich kann die alten Säcke von damals verstehen. Wenn ich allein sehe wie sich die Auszubildenden aufführen und was die sich erlauben (können) wird mir schlecht und ich wünschte mir die Prügelstrafe wäre nie verboten worden. Sie können einen Apfel nicht von einer Birne unterscheiden, kennen aber ganz genau ihre Rechte.
Pflichten? Ich hab Pflichten? Davon weiß ich aber nix. Die wurden mir als erstes beigebracht, als ich meine Ausbildung absolviert habe. Danach kam irgend ein anderer Organisatorischer kram und wenn dann noch 2 Minuten zeit war, dann hat man vielleicht erfahren das man auch noch Rechte hat.
Ich hab noch keinen Gastronomischen Betrieb gesehen vorher, in dem die Auszubildenden es so gut haben wie in dem Hotel wo ich zur Zeit arbeite. Die müssen sich hier wirklich nicht tot machen und haben alle Freiheiten.Trotzdem sind sie nur am meckern, machen irgend welchen Blödsinn oder gammeln rum statt ihre Möglichkeiten und die Zeit zu nutzen.
Mal ganz ehrlich, als ich das 2. Lehrjahr begann verlangte mein Chef von mir das ich im á la Carte Geschäft auch mal allein am Herd stehen kann und den Posten schmeiße. Und das hat auch geklappt. Wir mußten die aktuelle Karte können(und diese wechselte alle 14 Tage) und selbstständig Arbeit sehen und diese dann auch erledigen. Hier und heute ist es so das die Kochazubis, egal ob 2. oder 3. Lehrjahr, nicht ein Gericht der Karte wirklich allein kochen können. Außer vielleicht den Hamburger von der Snack-karte, aber selbst den wollen sie mit Cherrytomaten belegen statt normale Strauchtomaten zu benutzen. Kosten ja auch nichts die Dinger. Nun ja, sie müssen also bei jedem Gericht erstmal auf die Karte schauen was überhaupt zu machen ist. Das ganze müssen sie aber mindestens 3 mal wiederholen weil von 12 bis Mittag können sie sich nichts merken. Wissen aber genau wie sie die nächsten 4 Wochen frei haben, mit wem sie zusammen arbeiten müssen, wie sie bei Counterstrike um die ersten drei Ecken kommen ohne angegriffen zu werden oder wann das nächste Album von Bushido oder irgend einen anderen Spacken erscheint.
Den kleinsten Handgriff machen sie erst nachdem sie dazu aufgefordert werden, obwohl sie genau wissen das es gemacht werden muß. Wenn irgendwer sagt das oder das muß noch gemacht werden, bleiben sie erstmal sitzen und warten bis ihr Name fällt. Vielleicht macht der nervige Facharbeiter oder Küchenchef es ja doch selbst. Ich hätte mich damals nicht mal getraut mich hinzusetzen, geschweige denn auch noch sitzen zu bleiben wenn jemand kommt und sagt das und das muß noch gemacht werden. Wenn wir nicht noch im selben moment unseren Arsch erhoben haben, wurde uns eine Sekunde später so in den selbigen getreten, das wir die nächsten 3 Wochen nicht mehr sitzen konnten und in der Berufsschule freiwillig in Mathe an die Tafel gingen um nicht sitzen zu müssen.
Gutes Beispiel heute erst wieder: Das Buffet war zu Ende und alles wurde abgebaut. Kurze zeit später kam der Supervisor aus dem Restaurant und sagte uns(Kollegin, Azubi und ich), das noch Obst und Gemüse das wir zur Dekoration benutzten am Buffet liegt. Allein dafür das es noch draußen liegt hätten wir früher einen Einlauf kassiert. Ohne das jemand was hätte sagen müssen, hätten wir uns aber in jedem Falle darum gekümmert. Heute passiert erstmal nichts. Der Auszubildende blieb erstmal Seelenruhig stehen und freute sich ein zweites Loch in den Arsch. Nach einer Minute registriert er dann mal langsam die pulsierenden Halsschlagadern der Facharbeiter, die zu diesem Zeitpunkt schon mehr Blut und Adrenalin befördern als ein Zug in Indien Fahrgäste.
Moment mal denkt sich also der Stift Auszubildende irgendwas muß ich jetzt tun. Die wollen doch was von mir, oder warum schauen die wie Klaus Kinski? Ach die Deko fällt es ihm ein, wie Schuppen aus den Haaren. Also fragt er: Können wir die nicht liegen lassen bis morgen? Das die Frage ernst gemeint ist, übergehen wir mal ganz ruhig. Er schnappt sich dann also eine Kiste und holt das “Grünzeug” rein. Nun könnte man davon ausgehen das er das gleich wieder ordentlich in die richtigen Kisten verräumt. Also Tomaten zu Tomaten und Orangen auch zu Orangen. Irgendwie kam er aber ziemlich schnell wieder aus dem Kühlhaus raus und da wir unsere “Schweine sowieso am gang erkennen” frag ich doch noch einmal nach um ihm eine Chance zu geben. “Ja, ich hab es verräumt” bestätigt er mir deutlich und Kopfnickend. Jetzt könnte man sich damit zufrieden geben, oder man schaut selbst noch mal nach, weil Schweine Grunzen und komisch gehen.
33_bild173 Ja, nee, is klar!
Noch Fragen?
Da Lügen sie einem Rotzfrech ins Gesicht und glauben wirklich man merkt es nicht. Verdammt! Wohin hab ich schon wieder den Rohrstock gelegt?

Mit dem Lügen haben sie es sowieso. Wenn man als Facharbeiter frei hat, kann man sich zu 90% sicher sein das der Küchenchef am nächsten Arbeitstag einem merkwürdige Fragen stellt. Verbockt der Azubi nämlich was, ist im Zweifelsfall immer der Facharbeiter schuld der just an dem Tag frei hat.
Herr/Frau … hat mir das aber so gezeigt. Ist ja auch einfacher als den Fehler zugeben. Aber ist ja nichts neues das immer die anderen Schuld sind.

Und am Sonntag berichte ich dann, warum die Deutsche Küche und Gastronomie langsam aber sicher den Bach runter gehen wird. Und, warum man nicht mehr kochen können muß, um die Prüfung der IHK zu bestehen.


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13 Leser haben ein Kommentar hinterlassen

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182. stoffel sagt,
Saturday, 25. February 2006 um 15:12

Sehr gut geschrieben und Du sprichst mir aus der Seele.

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183. Administrator sagt,
Saturday, 25. February 2006 um 15:20

Danke :)
Ich glaub wir sind nicht die einzigen den es so geht.

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184. Arnold sagt,
Saturday, 25. February 2006 um 15:48

Kann man so welche nicht einfach rausschmeißen? Es gibt doch genug Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen. Irgendwann wird schon einer mit Ehrgeiz dabei sein.

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186. Jörg sagt,
Sunday, 26. February 2006 um 00:47

Das ist leider ein Problem, einfach rausschmeißen geht nicht. Ausbildungsplätze sind durch das Gesetz so gut geschützt, da muss sich ein Azubi schon ein arges Ding leisten oder eben mehrere um den Weg über Abmahnungen gehen zu können.
Als Arbeitgeber ist man ziemlich in Ar*** gekniffen, wenn man sich unter der hohen Bewerberanzahl den falschen aussucht und in der Probezeit geben sie sich ja alle noch Mühe.
Im Autohaus hatte ich noch nen Azubi, den hätt man den ganzen Tag nur schlagen können. Nicht nur dass deine Arbeitszeit dafür flöten geht, dass man einem solchen alles erklären muss. Nein, man hat auch noch die doppelte Arbeit, weil man den Mist den der verzapft hat wieder bereinigen musste … Na anyway, ich für meinen Teil bin froh, dass ich keinen mehr hab, obwohl ich gerne den Ausbilderschein machen würde.

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187. Administrator sagt,
Sunday, 26. February 2006 um 01:38

@Arnold Wie der Jörg schon schreibt ist das wirklich leider nicht so einfach.
Aber wenn es nach mir gehen würde, sollte man öfter härter durchgreifen können. Allerding kommt es schlimmer, wie man heute im laufe des Tages lesen wird.

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2206. T!m sagt,
Wednesday, 12. July 2006 um 16:30

sehr witziger, aber leider auch sehr trauriger text… gebe dir in allen punkten recht recht. mich fasziniert das es wirklich “häuserübergreifend” ist. ich dacht sowas gibt nur bei uns. ;-) leider sind die meisten lehrlinge wirklich faul und dumm, denn sie vergessen, das wir alle selbst mal lehrlinge waren und wir die selben ausreden gebracht haben… oder nicht?!?

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2207. Majoran sagt,
Wednesday, 12. July 2006 um 16:38

Natürlich waren wir alle mal Azubis und sicher haben wir auch alle versucht mit den ein oder anderen Ausreden durch zu kommen. ;)
Manches ist aber schon wirklich sehr dumm.

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2556. H. Behrns sagt,
Friday, 18. August 2006 um 18:19

Hallo Ihr,
mein Sohn macht seit 3 Tagen seine Lehre als Koch ,hat während seiner Schulteit 3 mal ein Praktikum gemacht und war sehr überzeugt von seiner Berufswahl!Auf der Suche im net nach Hilfe , ja Hilfe , habe ich Eure Beiträge gelesen und mir verschlägt es die Sprache.Mein Sohn hat lt. Vertrag 8 Stunden zu arbeiten , Er ist gerade 16 Jahre alt.Am ersten Tag arbeitete Er von 10-14.00 Uhr und dann von 17.ooUhr - 0.45 Uhr ,wir dachten um 22.30 Uhr ist Er zuhause und machten uns riesige Sorgen.Am 2 Tag arbeitete Er wieder so ,aber nur bis 22.45.LT. Jugendschutzgesetz ist dies nicht erlaubt!!!!!!Ich bin sowas von sauer und angefressen, es geht auch nicht um MAL eine Überstunde ,aber jeden TAG????Sorry, dass hält kein 16-jähriger auf Dauer aus.Nachts um 0.30 Uhr wurde Ihm das Berichtsheft überreicht mit Anweisung was Er zu tun hat????Also Leute das find ich NICHT in Ordnung.Er hat die panik mit seinem Chef zu reden ,denn Er wil die Lehre durchziehen und Er ist sich nicht zu schade 3 Stunden das Kühlhaus zu putzen ,denn faul ist Er bestimmt nicht .Das Problem ist das Er es physisch nicht schaffen wird , denn um ein Uhr ins Bett um 8 Uhr morgens auf , das schafft Er nicht . Sorry!!!!Ihr könnt doch nicht erwarten ,dass ein Schüler von null auf 200 beschleunigt????Fakt ist das Jugendschutzgesetz wird in diesem Betrieb nicht eingehalten , in keinster Weise !!!
Was ratet Ihr mir?Erst mit Chef reden oder Gewerbeaufsicht?
Gruß Heike

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2560. Jörg sagt,
Friday, 18. August 2006 um 21:31

Darf ich mal fragen, was denn dein Sohn selbst dazu sagt?
Ich verstehe eine besorgte Mutter, aber du machst es deinem Sohn auf keinem Fall einfacher, wenn du da hin rennst und den Chef ansprichst, das sollte er am besten selbst machen. Bereitet gemeinsam ein solches Gespräch vor, dass ihm nicht die Argumente ausgehen und hilf ihm ein bissel beim Formulieren seines Anliegens beim Chef. So was kann man trainieren und er wird mehr davon haben, wenn er die Angelegenheit selbst klären kann.
Generell seid ihr rechtlich auf der sicheren Seite.

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2563. Majoran sagt,
Saturday, 19. August 2006 um 13:08

@H. Behrns:
Klar ist das man in dem Beruf öfter mit Überstunden rechnen muß und das oft nicht zu knapp. Darüber sollte man sich im klaren sein. Natürlich ist es aber so das sich diese gerade bei Azubis unter 18 Jahren in Grenzen halten muß.
Was der Betrieb, in dem dein Sohn angefangen hat, macht ist ganz klar ein Vergehen gegen mehrere Gesetze.
Ich nehme an das es ein kleines Restaurant oder ein kleines privates Hotel ist. Leider ist es in diesen fast üblich, dass die Auszubildenden mehr als nur ausgenutzt werden. Wenn ich dir einen Rat geben darf, schaut euch das noch ein paar Tage an.
Wenn es nicht besser wird, such mit deinem Sohn einen neuen Ausbildungsbetrieb. Er ist ja noch in der Probezeit und wenn ihr was neues gefunden habt, kann er ja schneller wechseln.
Natürlich kannst du oder dein Sohn mit dem Chef reden aber ob das wirklich was bringt, kann ich nicht sagen. Im Prinzip gibts zwei Möglichkeiten.

1. Es war eine Ausnahme, weil irgend eine Größere Veranstaltung gerade im Haus ist. Natürlich ist es schlecht, gerade in den ersten Tagen so lange zu arbeiten, war aber vielleicht wirklich nur eine Ausnahmesituation. Was hat denn dein Sohn gesagt? Was hatte er denn für einen Eindruck, warum er so lange bleiben mußte? Klingt jetzt vielleicht doof aber vielleicht hatte der Chef einfach nicht daran gedacht, dass dein Sohn längst Feierabend hat. Wenn viel los ist, kann sowas mal untergehen.
Man ist in den ersten Tagen ja immer noch etwas schüchtern und verunsichert, ging uns ja allen so. Vielleicht hat der Chef einfach vergessen wie spät es schon ist und dein Sohn hat sich bestimmt auch nicht getraut zu fragen ob er gehen kann. Ist natürlich nicht schön aber kann passieren. Läßt sich eben schwer beurteilen von hier aus.

2. Der Chef sieht deinen Sohn bzw. Azubis, nur als billige Arbeitskraft und wird ihn auch in der nächsten Zeit ausnutzen. In diesem Fall würde der Versuch mit dem Chef zu reden, die ganze Sache wohl nur noch schlimmer machen und für deinen Sohn beginnt eine harte Zeit. Kommt natürlich drauf an wie der Chef das aufnimmt. Gibt in der Gastronomie aber viele Choleriker deren Ego schnell angekratzt ist. Berufskrankheit glaube ich.

Schaut es euch einfach noch ein paar Tage an. Vielleicht war es wirklich nur eine Ausnahme oder ein Versehen, am zweiten Tag sah es ja schon ganz anders aus. Sollte es allerdings öfter vorkommen das dein Sohn Arbeitszeiten hat, die gegen das Gesetz verstoßen, dann handelt auch.
Je nach dem wie der Chef ist, kann man mit ihm reden oder sollte gleich den Betrieb wechseln.
Wenn es allerdings wirklich öfter vorkommt, versucht es vielleicht besser gar nicht erst mit reden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er das dann zu Persönlich nimmt und es für deinen Sohn nur noch schlimmer wird. Versucht dann lieber einen neuen Ausbildungsplatz zu finden. Ich weiß es ist nicht einfach aber, wenn er es wirklich will, ist es zu schaffen. Notfalls muß er halt bißchen weiter weg. Die meisten größeren Hotels stellen den Auszubildenden auch Unterkünfte zur verfügung. Durchhalten und Ertragen, hilft ihm dann jedenfalls auch nicht.
Also beobachtet es noch ein paar Tage und rede mit deinem Sohn. Frag ihn wenn er länger machen mußte, ob viel los war und was für einen Eindruck er hatte. Vielleicht war es wirklich nur eine Ausnahme, ein Versehen oder ein Missverständniss. Vielleicht hat man nicht daran gedacht, dass dein Sohn erst 16 ist. Ist nämlich eher selten, dass in der Gastronomie Auszubildende angenommen werden, die unter 18 sind.
Wenn es nicht mehr so oft vorkommt, kann man mit dem Chef sicher auch reden.
Aber ihr solltet euch auch im klaren darüber sein, dass der Beruf kein Zuckerschlecken ist. Man kann das nicht mit einem Bürojob oder einem anderen Handwerksberuf vergleichen. So etwas wie geregelte Arbeitszeiten, gibt es kaum in diesem Job. Überstunden sind an der Tagesordnung, gerade in kleineren Restaurants oder Hotels.
Nur als Beispiel, als ich Berlin in einem Restaurant gearbeitet habe, arbeitete ich 2 Monate lang nicht unter 12Stunden pro tag und das 6Tage die Woche. Das ist jetzt ein extremes Beispiel aber macht doch deutlich, wie es in der Realität aussieht.
Trotz allem, war das was deinem Sohn passiert ist aber nicht rechtens. Sollte es öfter vorkommen und ihr darüber nachdenken einen neuen Ausbildungsplatz zu suchen, setzt auch die IHK und andere Instutitionen davon in Kenntnis. So etwas darf man nicht durchgehen lassen.

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3483. zwerg sagt,
Friday, 13. October 2006 um 00:35

Ich denke schon das Koch ein Harter Beruf ist, weder lehrherren noch Lehrlinge haben es heute einfach, nur sehe ich manches nich so ganz ein. Mein Sohn hat mit 15 seine Lehre zum Koch angefangen, heute ist er im 3.ten Lehrjahr , er hat einen Tag frei in der Woche , macht täglich bis zu 5 Überstunden und man glaubt es nicht, er ist zufrieden mit seinem Job, als ich doch heute merkte das eine bekannte auch eine Lahre zu Koch macht , und mehr Geld bekommt wie er wurde ich doch stutzig, also die lieben Harrschaften zahlen nicht nach tarif sondern weit drunter.
letztens war er 3 tage krank ( durchfall) und die Chefs meinten er müßte arbeiten kommen, weil krank feiern könne er ja nach der lehre, fann steht er tagelang alleine in der Hotelküche . ohne Beikoch oder Küchenchef und alle sohne zu murren, allerdings murre ich, weil ich denke es ist doch ein Pures ausnutzen von Lehrlingen
solchen Chefs sollte man das Handwerk legen, 15 Praktikanten haben sich in den letzten 3 Jahren dünne gemacht , weil die anforderungen zu hoch waren , also ich kanns verstehen.
Ich meine mal wenn ein Lehrling gerne deiner arbeit nachgeht und selbstständig arbeitet, der chef zufruieden ist mit ihm , warum dann das ganze theater…ich denke manche Lehrherren haben keine ahnung was sie den kindern damit antun sie so zu behandeln

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3487. Majoran sagt,
Friday, 13. October 2006 um 04:36

Nun es gibt solche und solche und natürlich gibt es auch Azubis die eine andere Einstellung haben. Schön das dein Sohn einer von dieser selten gewordenen Gattung ist. Schade nur das er in einem Betrieb gelandet ist wo er scheinbar nur ausgenutzt wird. Wenn es denn so ist wie du schilderst. Kann ich natürlich nicht überprüfen. Nur so viel wenn es wirklich so ist, mein sohn würde dort nicht mehr arbeiten.

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Sunday, 26. February 2006 um 15:42

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