Auslöser für diesen Beitrag hier ist ein Artikel bei SpOn der doch mal wieder sehr deutlich zeigt das auch Politiker beim reden das Hirn (sofern vorhanden) nur im Standby-Modus haben. Den Stoiber konnte ich ja noch nie leiden aber was er jetzt abgelassen hat schlägt dem Fass den Boden aus. Zitat: “Ich akzeptiere nicht, dass der Osten bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird. Die Frustrierten dürfen nicht über Deutschlands Zukunft bestimmen.” Haben wir nicht das gleiche Recht wie zum Beispiel Bürger in Hessen, Saarland oder auch Bayern? Ich würde auch nicht Akzeptieren wenn so jemand über Deutschland bestimmt! Die Angie die immer wie ein verliebtes Girlie hinter Eddie hinterher rennt ist aber keines wegs besser. Auch wenn sie selbst aus Brandenburg kommt (sogar wie ich aus der Uckermark kommt und nur 10Km von meinem Heimatort entfernt aufwuchs) hat auch sie, wie ich finde schon jeden Kontakt zum Boden verloren.
Dieses ganze gelaber Ost und West geht mir sowieso sowas von auf den keks. So lange diese Worte immer noch in Gesprächen, Debatten oder sonst wo fallen wird es meiner Meinung nach Deutschland nie besser gehen und der Grüne Zweig bleibt unerreichbar. Die Mauer ist immer noch in den Köpfen der Menschen und unsere politische Führung müßte doch Vorbild sein und als erstes dafür sorgen, das auch die eingerissen werden. Auch könnte ich das kotzen bekommen wenn man immer noch “die neuen Bundesländer” hört. Das hört sich an als wenn “die alten” uns erobert haben. Es ist doch scheiß egal wer von wo kommt, so viel hirn sollten doch gerade wir deutschen inzwischen haben.
Und ich schwöre wenn ich noch einmal nen knapp 20 Jährigen “scheiß Ossis” sagen höre, oder ähnlich abwertende Worte die seinem dummen unwissenden Hirn entweichen, zeige ich demjenigen mal Foltermethoden vom Ministerium für Staatssicherheit der ehemaligen DDR.
Ich war 12 als die Menschen auf die Straße gingen für mehr Rechte und ein besseres Leben gekämpft haben und meiner Meinung nach auch ihr Leben deswegen riskiert haben. Ich hab großen Respekt vor den Menschen und bewundere den Mut den sie haben mußten.
Zu dem Zeitpunkt hatte ich aber noch Grütze im Schädel und verstand nicht wirklich was passiert. Ich war ein Kind, und hatte eben noch ganz andere dinge im Kopf. Ich hab zwar einiges noch aus DDR-zeiten in Erinnerung, aber eben nicht so viel das ich mir erlauben würde an ernsthaften und tiefsinnigen Gesprächen teilzunehmen die die Probleme der damaligen Bürger und/oder unterschiede zum jetzigen System betreffen. Dazu fehlt mir eben zu viel erfahrung und Hintergrundwissen. Ich meine damit eigene Erlebnisse oder Erinnerungen, lesen kann man ja viel.
Und dann glaubt ein Fatzke von ca. 21 Jahren er kann beurteilen wer besser oder schlechter ist oder was auch immer. Na klar er hat ja auch schon so viel gesehen und erlebt. Kam wahrscheinlich noch nicht mal raus aus seinem Dreckloch und war ganz sicher noch nicht im “Ostteil” (ich hasse es mich so ausdrücken zu müssen) Deutschlands. Hat also noch nicht mit den Menschen gesprochen um zu erfahren was sie erlebt haben und was sie für spannende, lustige oder traurige Geschichten zu berichten haben.
Aber den alten zuhören, das haben die meisten leider sowieso verlernt. Ansonsten wären nämlich eingie schlauer. Auch die Gruppe um die es im vorigen Beitrag ging.
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